Einblick

Was schmeckt besser als ein Bonbon? Zwei Bonbons!

Damit ein Bonbon ein Bonbon wird, braucht es neben feinen und natürlichen Zutaten vor allem die starken Nerven der Bonbonmacher. Denn Bonbons brauchen Geduld. Sehr viel Geduld. Bei unseren ersten Versuchen in der eigenen Küche sah es öfter so aus, als wäre da irgendetwas Ekliges und sehr Klebriges auf der Arbeitsplatte explodiert. Denn im Produktionsprozess gibt es eine ganze Menge kniffeliger, entscheidender Momente: 

 

002 zucker in topf

 

Seit wievielen Minuten kocht der Zucker? Ist das schon der richtige Zeitpunkt für die Zutaten? Entwickelt sich die Hitzezufuhr konstant? Zu viel? Zu schnell? Wieviel Luftfeuchtigkeit haben wir? Wieviel Grad haben wir gerade? Wie lange noch, bis die Bonbonmasse vom Feuer muss? Welches Aroma und welche Farbe braucht es für die Rezeptur?

 

 

Jeder einzelne Schritt muss wohl vorbereitet und geplant sein. Und wenn es dann soweit ist, dann darf es kein Zögern geben: Zuckermasse ausgießen, Farbe und Aroma rein. Dann erstmal ein bisschen abkühlen. Für einen Moment sieht das dann aus, wie ein zauberhaftes, flüchtiges Kunstwerk.

 

014 zucker mit farbe

 

Ist der Zucker dann „nur“ noch rund 100 Grad heiß, schlagen wir ihn über den Haken. Das gibt den Bonbons und Lutschern ihren seidigen Glanz. Die Bonbonstanze ist eine Spezialanfertigung nach historischem Vorbild. Ein Kunstschmied hat sie für uns gebaut. 

 

 

Und schwuppidiwupp ist es geschafft … das glänzende Kissen ist fertig. Isses nicht wunderschön? Und wenn man es dann – ganz warm noch – in den Mund steckt, dann kann man nicht anders als zufrieden lächeln.

 

038 bonbon